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Königsplatz

Der Königsplatz ist ein etwa über 2 Hektar großer Platz und ein Gebäudeensemble im Herzen des Klenzinger Königsviertels. Er beherbergt drei neoklassizistische Gebäude: die Propyläen, die Glyptothek und die Antikensammlungen. Die mittig gelegene Straße ist Teil der südlichen Hauptstraße zwischen dem Wittelsbacherplatz und dem Tor der Bayern im Süden der Stadt. Südwestlich der Propyläen befindet sich eine U-Bahn-Station, die derzeit allerdings noch nicht ans Metronetz angeschlossen ist. Momentan befindet sich die nächste Haltestelle im Museenviertel (Linie SF-1).

Das Vorbild des Klenzinger Königsplatzes ist der gleichnamige Platz in München. Dieser wurde als Symbol der Verbundenheit der Königreiche Bayern und Griechenland im Auftrag Ludwigs I. von Karl von Fischer konzipiert und von Leo von Klenze weiterentwickelt und gebaut.

Propyläen

Die dorischen Propyläen sind ein Tor im Süden des Platzes. Sie wurden im Juli 2013 – am Spielplatz der Könige – von Fritoeser erbaut und lieferten die Idee für eine klassizistische Stadt: Klenzing. Seit September 2014 stehen sie in der Stadt.

Das Münchner Original wurde in den Jahren 1854-62 von Leo von Klenze als repräsentatives Stadttor in Anlehnung an die Propyläen der Akropolis in Athen gebaut.

Glyptothek

Die ionische Glyptothek befindet sich seit 2015 im Westen des Platzes und beherbergt antike Skulpturen.

Ludwigs Glyptothek wurde 1816-30 von Leo von Klenze als Ausstellungsgebäude für die Sammlung des Königs errichtet. Im zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude teilweise zerstört und 1972 wiedereröffnet. Dabei hat sich die innere Gestaltung grundlegend verändert. Von 2018 bis 2021 wurde die Glyptothek generalsaniert.

Die Minevaria-Version der Glyptothek ist großteils an die ursprüngliche Form angelehnt.

Antikensammlungen

Die korinthischen Staatlichen Antikensammlungen liegen der Glyptothek gegenüber.

Sie wurden 1838-45 von Georg Friedrich Ziebland als „Kunst- und Industrie-Ausstellungsgebäude der Förderung der Kunst und des Gewerbes” erbaut.

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